Malawibarsche   

In diesem Kapitel beschreibe ich nur meine Erfahrung mit den Malawibarschen, die ich züchte oder gezüchtet habe.

                                 

   

                              Copadichromis borleyi Kadango Red fin   

                                                            ( Im Becken sind 1 / 1 )

 

Dieser , bei mir größter Malawi in meinem 720 Liter Becken, das Männchen ist gute 20 cm groß, das Weibchen etwas kleiner.

 

Er sollte nicht in kleinen Becken unter 1,50 m Kantenlänge gehalten werden, da er Schwimmraum benötigt. Mein territoriales Männchen verteidigt fast das ganze Jahr über seinen Laichplatz, ein Felsen links im Becken, ist aber ausserhalb der Laichzeit einer der ruhigsten, wie ein Polizist wacht er im ganzen Becken, das alles ruhig bleibt, nur wenn das Weibchen laichbereit ist, dann ist Action angesagt.

 

Während der Eiablage wühlt das Männchen extrem im Sand.  

 

Wenn das Weibchen die Eier aufgenommen hat, dann belasse ich sie noch ca. 12 Tage im Becken, bevor sie dann in ein eigenes 120 Liter Becken umgesetzt wird. Im Zuchtbecken sind Steine, Pflanzen und Versteckmögkichkeiten für das Alttier, als auch für die nach ca. 21 Tagen aus dem Maul schwimmenden Jungen.  

 

Was einfach KLASSE ist, wenn die bis zu 35, doch schon großen Jungtiere um ihre Mutter herumschwimmen und bei Gefahr wollen alle wieder ins Maul zurück.

 

Einige im Netz schreiben, dass Weibchen mit Junge im Maul während dieser Zeit nicht Fressen, was ich nicht bestätigen kann. Es gibt Weibchen, gerade ältere, die es toll können, und zwar nehmen sie Flockenfutter in kleinen Mengen auf.   

 

Das Weibchen wird nach 3 - 4 Tagen von den Jungtieren getrennt und verbleibt noch ca. eine Woche im Ablaichbecken, um etwas Kraft zu tanken.  

 

 

Copadichromis borleyi


                                     

 

 

                                          Metriaclima membe deep   

                                               ( Im Becken sind 1 / 1 )  

 

Er ist ein ca. 7 - 8 cm großer durchsetzungsfähiger, lebhafter Mbuna,  2012 habe ich sie als Jungtiere ( WFNZ ) vom Freund bekommen.

Sie ist ein sehr ruhiges Weibchen, eher scheu, aber eine sehr gute Mutter, sie hat schon zweimal erfolgreich Junge aufgezogen und freigelassen, wo man das Fressen mit Junge im Maul sehr gut beobachten konnte.  

Er ist eher ein Raubein und braucht Platz, ich hatte zwei Männchen im    2 Meter Becken, was schon für die Gesamtruhe nicht gut war !           

Also habe ich ein Männchen einem Zuchtfreund zur Zucht gegeben. Fressen mögen sie alles, vom Granat über Trockenfutter bis hin zum Lebendfutter ( Mückenlarven ) oder auch Algen von der Rückwand.  

 

Die Farbenpracht des Männchens ist eine tolle Bereicherung meines Beckens.

Metriaclima " membe deep "


     

 

   

                                Placidochromis phenochilus " Tanzania "

 

                                                    ( Im Becken sind 2 / 1 )

 

Noch im Aufbau

 

 

 

Placidochromis phenochilus


1  

 

  

 

 Labeotropheus   trewavasae  chilumba

                                 ( Im Zuchtbecken sind 1 / 1 ) 

 

 Dieser Schabemaul, wie sie auch genannt werden, die Elterntiere sind gut 10 cm groß . Das Männchen ist in der Farbgebung bei der Paarung echt sehenswert . Sind aber keine Kinder von Traurigkeit , im Schaubecken war er mit Labeotropheus   trewavasae Zimbawe Rock zusammen, beide Rassen mit 1 / 2 . Die Weibchen untereinander verstanden sich nicht gut, so dass ich sie getrennt habe, wobei sich beide Gruppen auch noch untereinander verpaart hatten . Jetzt sind beide 1 / 1 im Zuchtbecken mit anderen Rassen, wie Sciaenochr fryeri Ahli iceberg und Protomelas boadzulu red empress untergebracht .

Futter : Die Laleotropheus schaben die Algen von meinen Lochgestein ab, fressen aber sonst alles was ich ihnen anbiete.

 

   

 

Labeotropheus trewav. chilumba


 

 

 

 

 

  


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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