Futter

Es wurde und wird sehr viel über Futtersorten und übers Füttern geschrieben.  

 

Hier ist nur beschrieben wie und womit ich füttere, ich glaube, ich füttere abwechslungsreich und sparsam.

 

Denn so können die Malawis ein hohes Alter erreichen.

Ein guter Importeur von Wildfängen aus Ostafrika sagt, bei guter und artgerechter Fütterung können Malawis gut und gerne 20 Jahre alt werden.  

Er kann dabei nicht  ganz falsch liegen , ich hatte ihn nämlich deswegen gefragt. Wie Ihr im Kapitel - Über Mich - lesen könnt, habe ich meine Malawis seit 2006.

 

Mein Nachbar  hatte die  Capadichromis Kadango und  die Labidochromis yellow   schon ca. 5 - 6 Jahre und sie sind  putzmunter

 

 

Ich füttere an sechs Tagen die Woche abends und an einem Tag ist Fastenzeit.

 

 

 Trockenfutter

 

Tetra Cichlid Sticks  -  

Tropical Cichlid Spirulina

      - diese beiden Sorten werden wegen der Grösse eingeweicht.  

Tropical Cichlid Omnivore

Tropical Spirulina Super Forte 

Tropical Malawi

    

und eine Sorte ohne Namen von meinem Importeur. In zwei Sorten Sticks für kleine und grosse Malawis. 

 

 

 

Trockenfutter

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Als Vitaminbeigabe zum Trocken - futter habe ich das Knoblauchextrakt Garlic . Einmal die Woche ein paar Tropfen in einen kleinen Behälter mit etwas Wasser und dann für ca. 10 Min. das Futter dazugeben.

                  Und verfüttern 

 

 

 

                          Produktbebeshreibung

 

Knoblauch enthält natürliches Allicin, das ein sehr wirksames Antioxidationsmittel ist. Freie Radikale, die Zellen bei Fischen und Pflanzen schädigen, werden auf rein natürliche Weise stark reduziert. Die Gesundheit der Lebewesen wird extrem gesteigert. 

Pilzerkrankungen auf der Fischhaut verschwinden schnell.  

Das Allicin wirkt auch antibakteriell. Die Wirkung ist optimal, denn noch in 100.000-facher Verdünnung tötet es Bakterien ab! Ein wunderbarer Schatz der Natur.

 

 

Weitere Vitamine sind Salatgurkenscheiben und Kopfsalat .  

 

 

Lebendfutter 

Mein Lebendfutter besteht zu 100 % aus selbst gezüchteten Futtertieren wie :

 

den Enchyträen   

den Wasserflöhen

den Mückenlaven - rote und schwarze

 

Positiv ist bei lebendem Futter neben ihrem Nährstoffreichtum auch, dass sie die natürlichen Jagdinstinkte der Malawis wiederbeleben. 

Insbesondere bei der Verfütterung von lebenden Mückenlarven , das ist immer ein besonderes Schauspiel.

 

 

   

Den Wasserflöhen

 

Daphnien, wie die bei uns vorkommenden Wasserflöhe heißen, sind wohl das klassische Lebendfutter in unseren Aquarien. Einfach zu  züchten . Wurden sie schon in den Anfängen meiner  Aquaristik ( gefangen aus Gräben ) als Zierfischfutter eingesetzt. Dabei eignen sich Wasserflöhe nur bedingt als Nahrung für unsere Fische, da sie zwar viele Ballaststoffe aber kaum Nährstoffe wie Eiweiß enthalten. Als Ergänzungsfutter tragen Wasserflöhe mit zur Gesundheit unserer Fische stark bei. Im Sommer verfüttere ich sie lebend , 2 - 3 mal die Woche ,  nebenbei mit anderen Futtersorten.(  Wie alles lebende Futter werden  sie 3 - 4 Stunden in 1 Liter Leitungswasser gewässert ).    

 

 

 

 

Wasserflöhe aus eigener Zucht und aus meinen beiden Wassertonnen verfüttere ich viel und gerne.    

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Den roten und schwarzen Mückenlaven
 

 

 

Die schwarze Mückenlave ist wohl die unbeliebteste Mücke,  da sich aus den Larven die nach Blut hungrigen Stechmücken entwickeln. Das ist wohl auch ein Grund , dass man diese Mückenart nicht im Handel bekommt .  

 

Sie werden bei mir in den Regentonnen regelrecht gezüchtet , in diesen Regentonnen mit Wasserflöhen und roten Mückenlaven hängen sie   kopfüber  an der Wasseroberfläche, leben von Kleinstlebewesen sowie Algen ( werden von mir auch mit Staubfutter zugefüttert ) und lassen sich mit einem Kescher leicht fangen.  

Abgefangene Mückenlaven werden in ca.1 Liter Leitungswasser 3 - 4 Stunden gewässert , damit verfahre ich seit Jahren ganz gut. In guten Sommertagen sind es so viele , dass ich einen Großteil einfriere .

    

 

 Frostfutter

  

Das Frostfutter mache ich zum grossen Teil selber.

 

Ich habe am Anfang bei der Ernährung meiner schönen Malawis Pech mit gekauftem Frostfutter gehabt.

Ein Teil der Tiere wurde krank , es hat mir viel Mühe gekostet , die Bakterien/Viren wieder loszuwerden , leider verstarben auch ein paar schöne Melanochromis und einige Pseudotropheus .

 

 Wie zum Beispiel :

 

aus Krebsschere  


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Die Krebsscheren bekomme ich von einem Freund , topfrisch , direkt von der Nordsee.

Sie sind gekocht. Ich entnehme das weiße Fleisch aus den Scheren und friere den Großteil in kleine Portionen ein. Einen kleinen Teil verfüttere ich abends !

Dann ist aber was los in meinen Aquarien , genauso wie bei den Granat , ( Bilder unter diesem Bericht ) die ich ebenfalls frisch vom Kutter  ( Fangschiff ) kaufe. Zum einen essen wir sie sehr gerne selbst , zum anderen bekommen meine Zöglinge ihre Portion Granat ab , zum einen frisch oder teils eingefroren. Die Malawis sind wie besessen von diesem Futer , aber in Maßen . 

 
 aus Granat ( Nordseegarnele ) 


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Das erste Bild zeigt die Granat , wenn sie gekocht vom Schiff kommen , dann werden sie von uns gepuhlt .

Das Fleisch wird gewässert und dann verfüttert oder in kleinen Portionen eingefroren . Es ist für uns alle eine Delikatesse . 

     

aus Mückenlaven 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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